… war im Vergleich zu den letzten Treffen ziemlich langweilig. Das ganze Spektakel ist nun 2 Wochen her und kein Mensch spricht mehr davon.
War da überhaupt was?
Davor gab es in Avalon kein anderes Thema und nun wird das Treffen regelrecht tot geschwiegen? Klar die ersten Tage danach wurde das Treffen in der Zeitung hoch gelobt und auch bei Graphius gab es den üblichen Ansturm, trotzdem fehlen nun die üblichen Geschichten die sonst erzählt wurden. Als ob nichts passiert wäre worüber man reden kann.
Doch viel schlimmer als die fehlenden Geschichten sind die Leute selbst: Hat man denn wirklich den ein oder anderen kennen gelernt so gilt hier das Motto: Aus den Augen aus dem Sinn. Kaum ein inaktiver Spieler der auf dem Treffen war lässt sich nach dem Treffen wieder öfter Blicken, obwohl die Versprechen doch groß waren. Enttäuschend. Trifft sich die Avalongemeinde also nur noch zum trinken? Nicht mehr zum spielen und soziale Kontakte knüpfen? Diese vergisst man ja eh sofort wieder.
Avalontreffen definiert sich also so:
skurrile Spieler + Unfähigkeit sich sozial zu integrieren
= viel Alkoholkonsum
viel Alkoholkonsum + (skurrile Spieler + Unfähigkeit sich sozial zu integrieren) = Mäxchenspielen in geselliger Runde
Daraus folgt logischer Weise folgende Formel:
Mäxchenspielen in geselliger Runde + viel Alkoholkonsum
= skuriele Spieler mit denen man am liebsten nie wieder was zu tun haben will, auch wenn man sie den Abend zuvor noch abknutschen wollte.
Was folgt daraus? Lohnen sich solche Treffen überhaupt noch? Also wenn man den Aufwand mit Nutzen vergleicht… Ziel war es gewesen möglichst viele Avalonspieler zusammen zu führen, mit ihnen über das Spiel zu reden und ja vielleicht auch, dass es der Adel schafft sich mit dem Spieler zusammen zu setzten und das ein oder andere Problem zu diskutieren und zusammen Ideen zu entwickeln. Aber nur wenig ist davon passiert. Selbst bei der Quest, wo sich unbekannte Spieler eigentlich in Gruppen zusammen schließen sollten wurde laut stark gejammert man möchte doch lieber mit dem und dem in eine Gruppe statt mit diesen oder jenem Spieler. Sympathie und Abneigung waren hier immer gegenwärtig zu spüren.
Aber auch allein die Tatsache, dass nur 45 Spieler überhaupt zum Treffen erschienen sind sollte uns zu denken geben. Man kann es ja fast als etwas größeren Stammtisch bezeichnen. 45 Spieler… eine lächerliche Zahl mit dem Vergleich der letzten Jahre. Warum? Warum wollen immer weniger der Spieler sich gegenseitig kennen lernen? An allgemeiner mangelnder Spielerzahl kann es schlecht liegen, wo wir doch momentan eines der am meisten besuchten deutschen Muds sind. Natürlich waren die Spielerzahlen vor 10 Jahren anders als heute, trotzdem war die Beteiligung dieses Jahr echt schwach.
Im Endeffekt sind es immer die gleichen die da sind. Die kennen sich. Die wenigen neuen Gesichter haben da kaum eine Chance sich mit zu integrieren und bilden so ihre eigenen Gruppen, was auch auf dem Treffen sehr gut erkennbar war.
So viel erst einmal von mir, vielleicht wird ja der nächste große Stuttgartstammtisch besser.
Ich liebe ich trotzdem nach wie vor alle!
Euer Truly Avalon Insider